Verein zur Unterstützung der Behandlung krebserkrankter Frauen

Unser Anliegen
Krebs ist eine schlimme Krankheit - in jeder Form. In Deutschland erkranken jährlich 204.000 Frauen an Krebs. Brustkrebs ist die häufigste Form der Krebserkrankung bei Frauen. Unterstützung und Hoffnung zu geben ist hier lebenswichtig. Wir möchten krebserkrankten Frauen Mut machen, ihre vielfältigen gesunden Ressourcen zu aktivieren, Freude am Leben zu erhalten oder wieder zu finden.



Unser Weg heißt: „LET´S GO“ – together.
Wir wollen als Förderverein zur Unterstützung der Behandlung krebserkrankter Frauen zahlreiche Projekte unterstützen wie z.B.:

  • Studie „Sexualität nach Krebs“ (HSK Wiesbaden) um sich der Frage der Lebensqualität der Patientinnen nach einer Operation, Chemotherapie und Bestrahlung zu nähern. Die Ergebnisse finden international Beachtung.
  • Studie „ Osteopathische Betreuung von Patientinnen mit Mammakarzinom oder Ovarialkarzinom“ (HSK Wiesbaden). Deren Ziel ist es, die Wirksamkeit der Osteopathie, einer ganzheitlichen manuellen Therapie, die der Diagnose und der Behandlung von Funktionsstörungen dient, zu untersuchen.
  • Psychoonkologie kreativ in der Gynäkologischen Onkologie (HSK Wiesbaden). Kreativtherapeutische Projekte (Musik, Malen, Plastizieren und Bewegung) mit dem Schwerpunkt der musikgeleiteten Imagination zur Verbesserung der Ausdrucksfähigkeit betroffener Frauen und deren Angehörigen.
  • Kontinuierlicher Ausbau des bewegungs- und sporttherapeutischen Angebots, in dem die Vielfalt körperlicher Aktivität, achtsame Körperwahrnehmung, angemessene sportliche Ausdauer, körperliche Ausdrucksfähigkeit und Tanz verbunden mit sozialen Kontakten gefördert wird gemäß unserem Motto: „LET´ S GO“ – together.
  • „Frauenzimmer“ (HSK Wiesbaden)- offenes Forum für stationäre und ambulante Patientinnen, Angehörige und Förderer der gynäkologischen Onkologie. Begleitet durch Fachkrankenschwestern für alle Belange des täglichen Lebens als auch Unterstützung in Krisensituationen. Förderung von Initiativen von Patientinnen für Patientinnen, die Lebensqualität und die Prognose der krebserkrankten Frauen direkt und aktiv entscheidend verbessern.


Unser Ziel
Es ist unser Ziel möglichst vielfältige Maßnahmen zu fördern, die krebserkrankten Frauen zugute kommen. Wir wollen einen positiven Beitrag für die Frauen leisten mit denen es das Schicksal nicht gut gemeint hat - und für die das Gesundheitssystem leider immer weniger Leistungen bereitstellt.


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Die Diagnose Krebs ist nach wie vor eine Erschütterung und tiefe Verletzung für viele Betroffene – aber auch für Ihr Umfeld, die Familie, Freunde und Partner. Krebs stellt eine unerwartet mit Wucht treffende Verletzung der persönlichen Integrität – Körper und Seele – dar, kann aus der Bahn werfen, verändert das Jetzt-Erleben und die Zukunftsperspektiven, da mit dieser Diagnose die Angst vor Tod und Leiden verbunden ist.

Die gynäkologische Onkologie, das medizinische Fachgebiet für die Behandlung von Brustkrebs und Tumoren der weiblichen Genitalorgane, hat sich in den zurückliegenden Jahren verändert. Stand noch vor wenigen Jahrzehnten die Behandlung des Krebses, der bösartigen Zellen im Vordergrund, so heutzutage der ganze Mensch (mit Krebs) und sein Umfeld im Mittelpunkt der Behandlung. Dies erfordert ein viel umfassenderes Menschenbild und hat die Krebstherapie um viele Facetten erweitert.
Unverändert haben die klassischen Therapiemodalitäten ihre Aufgaben: durch Operation oder Strahlentherapie gilt es den Krebs zu entfernen oder abzutöten; durch Chemotherapie werden die Krebszellen über den Blutweg angegriffen; mit Hormon-, Immun, und tumorbiologisch gezielten Therapien werden spezifisch Krebszellen in Entwicklung und Wachstum gehindert und das eigene Immunsystem beim Kampf mit den Krebszellen unterstützt.
Wenn das Bekenntnis zur ganzheitlichen Behandlung von Krebs betroffener Menschen und deren Familien ernst genommen wird – und das tun wir – gehören neben er klassischen Krebsmedizin mannigfaltige weitere unterstützende Maßnahmen zum Behandlungskonzept. Dies umfasst die mehr auf den Körper fokussierten Ansätze, wie z. B,. Physiotherapie, Schmerztherapie, oder Ernährungsberatung, die mehr auf die Seele fokussierten Ansätze wie z B. Psychoonkologie (Einzel- und Gruppengesprächsangebote, Musiktherapie, Tanztherapie, Visualisierungen und deren Kombinationen) und mehr auf den Patienten und sein Umfeld fokussierte Ansätze wie z. B. Sozialberatung, Informationsgruppen, Angehörigengruppen inklusive psychoonkologische Familienbetreuung.


Daneben ist eine kontinuierliche Beratung und Begleitung durch den Behandlungsweg erforderlich, sowohl professionell i. S. eines Lotsen, wie es z. die Breast Care Nurse oder die Pelvic Care Nurse ist, als auch durch engagierte, geschulte ihrerseits auch begleitete Patientinnen-Unterstützer (Patienten-Initiativgruppe).
Ein solch umfassendes Konzept, dass einerseits von Entwicklung medizinischer Innovationen bis zur Angehörigenberatung reicht, lässt sich in einem derzeit noch auf Kosten und Ökonomisierung ausgerichteten System nicht verwirklichen. Hierfür wurde LET’S GO e. V. gegründet, ein gemeinnütziger Verein engagierter Menschen, „Profis“ und Patientinnen bzw. deren Angehörige, die sich zur Aufgabe gemacht haben eine Utopie Wirklichkeit werden zu lassen. Viele Beispiele in der Geschichte zeigen, wie das Engagement weniger letztlich selbst übergroß erscheinende Hürden überwinden konnte – machen auch Sie mit – packen wir es an: LET’S GO!

Anke
Anke Möller,
1. Vorsitzende
Ich engagiere mich für LET`S GO, weil ich Spaß daran habe Menschen dazu zu bewegen einander zu helfen. Ich bringe gerne Menschen in Beziehung und Bewegung, damit wir bei LET`S GO noch mehr Projekte für unsere Frauen fördern können, die gut für sie sind. Es liegt mir am Herzen den Bedarf an Unterstützung jenseits der medizinischen Versorgung zur fördern und von unserer Gesellschaft zu fordern. Ich bin zuversichtlich, dass uns dies täglich ein Stückchen mehr gelingt.

Sandra Gernand
Sandra Gernand,
2. Vorsitzende
LET'S GO ist mir seit Jahren bekannt! Des öfteren konnte ich die Gelegenheit nutzen bei verschiedenen Aktivitäten mitzuhelfen. 
Wir konnten durch die Gespräche mit den Menschen vor Ort viel erreichen. Besonders die Menschen selbst und deren Interesse konnten wir für uns, sprich den Verein gewinnen. Ein ganz besonderes Highlight war für mich das Sommerfest 2013! Dies war im Grunde genommen der Grundbaustein für meine Entscheidung: Noch mehr Einsatz für LET'S GO e.V.! Ich möchte Menschen aktiv helfen! Dies nicht "nur" über Geldspenden, sondern direkt vor meiner Haustür! Mit einem Thema das uns alle bewegt. Was uns alle leider betreffen kann. Jeden von uns! Ich finde, wenn man etwas bewegen will, dann muss man sich selbst bewegen!
Tanja Neunhoeffer
Dr. Tanja Neunhoeffer,
Schriftführerin
Als Oberärztin der gynäkologischen Onkologie ist für mich die medizinische Versorgung auf höchstem Niveau ein Muss. Darüber hinaus schätze ich die sehr individuelle und über den üblichen Standard hinausgehende Therapie- und Lebensbegleitung durch Let‘s GO e.V. als unbezahlbaren Partner in der Therapie meiner Patientinnen und ihrer Angehörigen.
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Alexandra Hohenberger,
Schatzmeisterin
Ich unterstütze Lets GO e.V. mit meiner ehrenamtlichen Arbeit aus Überzeugung zur Notwendigkeit unseres Vereins. Selbst bereits einmal erkrankt, konnte ich fühlen wie wichtig es ist Unterstützung zu erfahren und Menschen um sich zu haben, die mit ihren Aktivitäten den Mantel der dunklen Gedanken lüften und den Frauen den Weg zurück ins Leben erleichtern.
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