Bösartige Tumore der Frau können an der Brust, den Eierstöcken, der Gebärmutter und dem Gebärmutterhals sowie an der Scheide und den Schamlippen auftreten.

Brustkrebs ist mit 29 Prozent die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Jährlich erkranken 58000 Frauen in Deutschland. 28000 Frauen erkranken jährlich an einer bösartigen Neubildung der inneren Genitalorgane, wie der Gebärmutter, dem Gebärmutterhals und den Eierstöcken. Ein Vulvakarzinom (Tumor der Schamlippen) erleiden jährlich etwa 1600 Frauen. Tumore der Scheide sind selten. Sie machen nur 2 Prozent aller bösartigen Tumore der weiblichen Geschlechtsorgane aus.

Je früher ein solcher bösartiger Tumor erkannt wird, desto besser sind die Heilungschancen. Für die Patientin und deren Angehörige ist es wichtig nach der Diagnose umfassend durch den behandelnden Arzt informiert zu werden. Neben der fachlichen Aufklärung sollte eine Patientin die Möglichkeit haben, durch Fachkrankenschwestern wie den „Brest-care“ oder „Pelvic-care“-nurses zusätzliche Informationen zu erhalten, als auch durch fachlich geschultes Personal psychoonkologisch gestützt zu werden. Auch Selbsthilfegruppen stehen den Patientinnen und Angehörigen zum Austausch zur Verfügung.